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Erhalten Sie einen Überblick über häufig gestellte Fragen

Erstberatung: an diesem Termin lernen wir einander kennen. Zuerst steht das Gespräch im Vordergrund, was ist der Grund des Kommens und welche individuellen Probleme, Wünsche, Möglichkeiten gibt es. Anschließend schauen wir uns den Patienten, die Zähne und Kiefer an, besprechen die Fehlstellung und stellen mögliche Therapiewege vor.

Anfangsdiagnostik: diese kann direkt im Anschluss an die Erstberatung stattfinden, es kann aber auch bei gewünschter Bedenkzeit ein Folgetermin vereinbart werden. Es werden Abdrücke/Scan, Fotos und ggf. Röntgenbilder erstellt. Diese Unterlagen werden benötigt, um einen detaillierten Behandlungsplan schreiben zu können.

Behandlungsplan: Sind Sie privatversichert, übersenden wir Ihnen den Behandlungsplan und Sie können Ihn bei Ihrer privaten Versicherung einreichen. Natürlich können wir uns auch zusammensetzen und den Behandlungsplan oder ggf. verschiedene Varianten zuerst besprechen. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, schicken wir den Behandlungsplan, sollte ein Therapiebedarf vorliegen, an die gesetzliche Krankenkasse.

Nach Genehmigung des Behandlungsplanes durch Sie, Ihre private Versicherung bzw. die gesetzliche Krankenkasse findet der nächste Termin statt. An diesem wird der Behandlungsplan noch einmal genau besprochen, es werden alle Fragen geklärt und ggf. mit der Behandlung begonnen. Da diese immer individuell sind, kann das ein Abdruck/Scan für eine Zahnspange sein oder die Terminvergabe zum Kleben der festen Zahnspange. Wichtig ist jedoch, keine Therapie wird begonnen, bevor nicht alle Fragen geklärt sind und Sie sich sicher sind, diese mit uns umzusetzen. Denn am Ende funktioniert die Behandlung nur durch eigene Mitarbeit.

Wann mit der Behandlung begonnen werden sollte, kann individuell sehr unterschiedlich sein. Einerseits hängt dies von der Art der Fehlstellung, andererseits von der persönlichen Motivation ab. Bei manchen Patienten ist es sinnvoll, bereits im Alter von vier Jahren anzusetzen, um spätere schwerwiegende Fehlstellungen zu verhindern. Eine sehr frühe Behandlung kann jedoch auch unnötig lang ausfallen, falls Zähne unerwartet spät durchbrechen. Hier gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nachschauen – falls noch kein akuter Behandlungsbedarf besteht, erinnern wir Sie rechtzeitig an einen nächstfolgenden Untersuchungstermin.

Jein, an sich lassen sich Zähne ein Leben lang bewegen, jedoch kann der Knochen Bewegungen limitieren. Wenn zum Beispiel Zähne vorzeitig verloren gegangen sind und der Knochen sich abgebaut hat, gibt es dort keinen Knochen mehr, durch welchen Zähne bewegt werden können. Auch das Wachstum des Kiefers kann man nur während des natürlichen Wachstums beeinflussen.

Auch hier lässt sich leider keine pauschale Antwort geben. Wir versuchen, jede Behandlung so kurz wie möglich zu halten. Dieses hängt jedoch neben der Ausprägung der Fehlstellung stark mit der eigenen Mitarbeit zusammen. Denn je länger eine Zahnspange im Mund ist, desto größer ist das Risiko für Schäden am Zahn und am Zahnhalteapparat. Ebenso schwindet die Motivation.

Man kann aber davon ausgehen, dass eine Behandlung im Kinderalter eher 1,5 Jahre und eine im Jugendalter eher 3 Jahre dauert. Zu der Behandlung zählt nicht nur die Dauer einer festen Zahnspange im Mund, sondern ggf. eine zusätzliche lose Zahnspange und auch im Anschluss eine sogenannte Retentionskontrolle.

Wir versuchen, die Zeit der festen Zahnspange auf ein Jahr zu reduzieren. Dieses wird aber durch die Schwere der Fehlstellung und auch die Art der Zahnspange sowie der Mitarbeit mit beeinflusst.

Hier wird nach Behandlung unterschieden. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um Richtwerte, sollte es Probleme geben, ist immer ein spontaner Termin nötig.

  • Herausnehmbare Zahnspange alle 8 Wochen
  • Feste Zahnspange alle 6 Wochen
  • Invisalign® alle 8-15 Wochen
  • Retentionskontrolle/Lückenhalter alle 3 Monate

Nein, es gibt Termine, an denen es nötig ist, dass einer der beiden dabei ist. Das ist bei der Erstberatung, der Anfangsdiagnostik, Zwischendiagnostik und Enddiagnostik (wenn ein Röntgeneinverständnis unterschrieben ist, kannst du auch alleine kommen) sowie wenn die Therapie die Mitarbeit und Hilfestellung der Eltern erfordert und ein Gespräch und Zeigen nötig ist (z.B. Stellen einer Gaumennahterweiterungsapparatur).

Ansonsten gibt es ja auch immer noch die Möglichkeit, zu telefonieren, Mails oder Briefe zu schreiben. Aber natürlich sind alle bei uns herzlich willkommen, ob nun Freunde oder Verwandte, denn alleine zum Termin zu kommen ist oft halb so spaßig.

Leider nein. Zähne können ein Leben lang bewegt werden, tun dies aber leider auch von alleine. Das liegt einerseits an der Veränderung unserer Knochen und an der nach vorne Wanderungstendenz der Zähne sowie an dem einwirkenden Muskeldruck durch Wangen, Lippen und Zunge. Man kann auch davon ausgehen, dass je schlimmer die Ausgangssituation war, desto eher neigt man zum Rezidiv. Das erste Jahr nach der Behandlung ist das unsicherste, da der Knochen Zeit braucht, um nach den Umbauprozessen zu seiner ursprünglichen Festigkeit zu kommen.

Um das Ergebnis beizubehalten ist also eine Retention notwendig. Hierfür gibt es herausnehmbare Zahnspangen, durchsichtige Schienen und Retainer. Am sichersten ist eine Kombination, denn oft wird doch mal vergessen, die herausnehmbaren Geräte nachts zu tragen. Der Retainer darf nicht alle Schneidezähne komplett verblocken, sondern muss eine geringe Eigenbeweglichkeit ermöglichen.

Um Zähne bewegen zu können, müssen diese beweglich werden. Die Zahnspange drückt den Zahn in die gewünschte Richtung. In der Druckzone wird Knochen abgebaut und in der Richtung aus welcher der Zahn kommt wird neuer Knochen gebildet. Der Zahnhalteapparat befindet sich in einem Umbauprozess, welches den Zahn lockert. Dass die Zähne also etwas beweglich werden ist normal, jedoch muss man besonders bei Erwachsenen, deren Knochen nicht mehr so weich und umbauaktiv sind, mit den angewendeten Kräften aufpassen, um nicht zu schaden.

Schmerz ist ein subjektiv wahrgenommenes Gefühl und wird unterschiedlich bewertet, je nachdem, wie schmerzempfindlich man reagiert. Es kann leider immer, besonders zu Beginn der Behandlung, zu unangenehmen Gefühlen bis hin zu Schmerzen kommen. Wir vergleichen es gerne mit einem neuen Paar Schuhen, die das erste Mal im Frühjahr getragen werden. Einige stört es gar nicht, andere bekommen immer Blasen und Schmerzen. Es kann scheuern, drücken und zwicken. Aber auch hier gilt, nach einiger Zeit hat man die Schuhe eingetragen und spürt sie nicht mehr. Ähnlich ist es mit der Zahnspange.

Lose Zahnspange:
Reinigung: die Zahnspange soll sich 14 Stunden am Tag im Mund befinden und so bilden sich auch auf der Spange Beläge. Am besten für den Kunststoff ist das Putzen der herausnehmbaren Zahnspange mit Spülmittel und einer extra Zahnbürste, mindestens einmal täglich! Ansonsten bitte anstelle des Spülmittels Zahnpasta ohne Abrasionsstoffe (keine whitening Zahnpasta) verwenden. Die Abrasionsstoffe machen auf Dauer feine Riefen in den Kunststoff, wodurch sich schneller neue Beläge festsetzen.
Damit die Drähte nicht während der Reinigung verbiegen oder abbrechen, empfiehlt es sich, die Spange am Kunststoff festzuhalten. Damit die Zahnspange nicht während des Putzens runterfällt und zerbricht am besten Wasser ins Waschbecken laufen lassen und darüber die Zahnspange reinigen.

Gelegentlich kann man auch eine Reinigungstablette verwenden, wenn sich besonders hartnäckige Beläge gebildet haben. Bei zu häufiger Verwendung können die Drähte rosten.

Die Zahnspange bitte nicht in die Spülmaschine legen. Heißes Wasser tötet zwar die Bakterien ab, verformt aber auch den Kunststoff. Dadurch würde diese dann nicht mehr passen.

Aufbewahrung: Zahnspange bitte nicht in Servietten einwickeln, zu oft werden diese dann versehentlich weggeworfen.

Die Spange bitte in der dafür vorgesehenen Dose aufbewahren und transportieren. Es ist wichtig, dass sie einerseits geschützt ist und andererseits trocknen kann. Sonst können sich Fäulnis- und Schimmelpilze bilden, welche gesundheitsschädlich sind.

Feste Zahnspange:
Eine feste Zahnspange erschwert die natürlichen Selbstreinigungsmechanismen durch Reibung der Wangen, Lippen, Zunge an den Zahnflächen. Je nach Art der Brackets bleiben mehr oder weniger viele Reste nach dem Essen hängen. Damit sich keine Entkalkungen oder sogar Karies bilden, ist es nötig, nach jedem Essen die Zähne und die Zahnspange gründlich zu putzen. Zuerst mit einer Handzahnbürste oder elektrischen Zahnbürste (am besten keine rotierenden) die Zähne wie gewohnt und anschließend von allen Seiten die Brackets reinigen. Leider kommt die Zahnbürste nicht unter den Bogen und auch der Bereich der Brackets zum Zahnfleisch hin wird oft nicht ausreichend sauber. Ebenso ist die Verwendung von Zahnseide fast unmöglich.

Dafür eignen sich dann Zwischenraumbürstchen. Wie das genau funktioniert zeigen wir bei uns in der Praxis.

Da die Mundhygiene einfach erschwert ist empfehlen wir regelmäßig eine Zahnreinigung durchführen zu lassen, optimal in Kombination mit einem Kontrolltermin. Dann kann zuerst der Bogen entfernt werden, die Zähne professionell gereinigt werden und anschließend findet der kieferorthopädische Kontrolltermin statt. In der Regel wird dann sowieso ein neuer Bogen einligiert.

GNE:
Bei der GNE ist eine besondere Pflege nötig, da sich beim Essen vermehrt Speisereste unter der am Gaumen liegenden Schraube ansammeln. Zusätzlich zum normalen Zähneputzen muss der Bereich um die GNE herum und der Gaumen mit passenden Interdentalbürsten gereinigt werden.

Invisalign®:
Reinigung: Die Reinigung von Invisalign® Schienen entspricht der der losen Zahnspange. Die Schienen sollen sich 22 Stunden am Tag im Mund befinden und so bilden sich auch auf der Spange Beläge. Am besten für den Kunststoff ist das Putzen der Invisalign®-Schienen mit Spülmittel und einer extra Zahnbürste, mindestens einmal täglich! Ansonsten bitte anstelle des Spülmittels Zahnpasta ohne Abrasionsstoffe (keine whitening Zahnpasta) verwenden. Die Abrasionsstoffe machen auf Dauer feine Riefen in den Kunststoff, wodurch sich schneller neue Beläge festsetzen. Damit die Schienen nicht während der Reinigung verbiegen oder brechen, empfiehlt es sich, die Spange vorsichtig festzuhalten und nicht zu doll zu drücken.

Gelegentlich kann man auch eine Reinigungstablette verwenden, wenn sich besonders hartnäckige Beläge gebildet haben.

Die Zahnspange bitte nicht in die Spülmaschine legen. Heißes Wasser tötet zwar die Bakterien ab, verformt aber auch den Kunststoff. Dadurch würde die Schiene dann nicht mehr passen.

Aufbewahrung: Invisalign®-Schienen bitte nicht in Servietten einwickeln, zu oft werden diese dann versehentlich weggeworfen.

Die Schiene bitte in der dafür vorgesehenen Dose aufbewahren und transportieren. Es ist wichtig, dass sie einerseits geschützt ist und andererseits trocknen kann. Sonst können sich Fäulnis- und Schimmelpilze bilden, welche gesundheitsschädlich sind.

Kleider machen Leute, Zähne machen Gesichter, und unser Gesicht ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel.

Zähne formen zusammen mit dem Mund unser Lächeln, das Schönste, was wir tragen können und was uns ästhetisch prägt. Schließlich nimmt die Mundregion ein Drittel unseres Gesichtes, wenn wir sprechen oder lachen sogar mehr, ein. Der Zustand unserer Zähne in Bezug auf Farbe, Form, Stellung, Anzahl werden direkt mit dem Pflegebewusstsein, der Gesundheit und des Intellekts verbunden. Menschen mit einem schönen Lächeln sind erfolgreicher, attraktiver, glücklicher. Und der erste Eindruck, den wir hinterlassen, ist einmalig und nachhaltig (CELLERINO 2003, LANLOIS et al. 1995). Neben der Ästhetik und den damit einhergehenden psychosozialen Aspekten sind unsere Zähne und der Kauapparat zur Sprachbildung, Nahrungsaufnahme und Atmung essenziel. Eine kieferorthopädische Behandlung soll all diese Punkte, Funktion und Ästhetik, in Perfektion bringen und ein Leben lang halten. Wann und womit dieses geschehen soll, ist individuell. Da das Wachstum jedoch nur im Kinder- und Jugendalter grundlegend zu beeinflussen ist, sollte so früh wie möglich mit der Kontrolle gestartet werden; sollte der Zeitpunkt zu früh sein, vereinbaren wir, sofern nötig, einen passenden Kontrolltermin.

Uns ist das Wohl der Patienten das wichtigste Gut. Wir haben als Team sehr viel Spaß an der Arbeit und legen höchsten Wert auf eine individuelle Therapie von Groß und Klein.

Für die Kleineren ist uns eine verständliche und lustige Behandlung mit einer möglichst kurzen und effektiven Behandlungszeit wichtig, jeder wird bei uns ernst genommen und wir nehmen uns die nötige Zeit, alle Wünsche und Sorgen behandeln zu können.

Bei den etwas Größeren ist uns nicht nur ein ästhetisch sehr anspruchsvolles Ergebnis wichtig, sondern auch schon während der Therapie sollte es möglichst nicht zu einer Einschränkung der Ästhetik, Sprach- und Kaufunktion kommen.

Um für jeden Patienten die optimale Therapie finden zu können, ist vorab ein ausführliches Beratungsgespräch notwendig, um alle Fragen klären zu können. Auch Sie sollten sich bevor sie den Schritt zu einer Therapie wagen, vollkommen sicher sein. Nach der Erstberatung wird für die detaillierte individuelle Planung eine Anfangsdiagnostik (Fotos, Röntgenbilder und Modelle) notwendig, anhand derer ein Behandlungsplan geschrieben werden kann. Dieser wird nach ca. 1 Woche oder nach Genehmigung der gesetzlichen Krankenkasse ausführlich besprochen.

Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel zwischen 1-3 Jahren, hängt aber individuell von der Schwere der Anomalie, der Mitarbeit und dem gewünschten Ergebnis ab. Aber bei uns gilt die Grundregel, so schnell wie möglich zu einem perfekten Endergebnis! Alle möglichen Risiken einer Behandlung wie Karies, Wurzelresorptionen, Gingivitis und Parodontitis steigen mit der Dauer der Behandlung. Außerdem wollen wir glückliche, zufriedene Patienten.Das von uns und Ihnen angestrebte Ziel ist schließlich nicht die Behandlung, sondern das gewünschte Ergebnis.

Als CMD, cranio-mandibuläre Dysfunktion, werden funktionelle Erkrankungen der Zähne, der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke bezeichnet. Diese Probleme zählen zu den häufigsten in der Zahnmedizin, werden leider jedoch häufig erst spät erkannt.

Zu den Anzeichen gehören folgende:

  • Das Knirschen und Aufeinanderpressen der Zähne, vorwiegend nachts oder in Stressphasen
  • aufgrund der Überbelastung entstandene Schmelzrisse oder Abnutzungen der Kontaktstellen
  • Keilförmige Defekte am Zahnhals sowie der Rückgang des Zahnfleisches an überlasteten Zähnen bzw. Füllungen oder Kronen
  • Schmerzen im Kopf-, Gesichts- und Nackenbereich, durch die Anspannung überlasteter Muskel. Meißens mäßige Schmerzen dafür wiederkehrend
  • Kiefergelenksknacken mit Funktionseinschränkungen

Ob Sie selbst unter CMD leiden, ist relativ wahrscheinlich, wenn Sie unter einem oder mehreren der genannten Symptome leiden. Zur Selbsttestung gibt es einen von Priv. Doz. Dr. Ahlers und Prof. Dr. Jakstat entwickelten Test unter der Webadresse www.CMDcheck.de. Diesen können Sie bereits zu Hause durchführen und ausgedruckt zu Ihrem behandelnden Arzt mitbringen.

Eine Behandlung der CMD sollte nach differenzierter Untersuchung und Diagnosestellung stattfinden, da bei einer langanhaltenden CMD chronische Schmerzen und auch schwerwiegende Funktionseinschränkungen auftreten können. Die frühzeitige Therapie ist nahezu risiko- und schmerzfrei.

Zu Beginn sollte eine klinische Funktionsanalyse durchgeführt werden, das bedeutet, dass der Kiefer- und Kopfbereich genauestens analysiert wird.

Die therapeutische Lösung ist dann individuell auf jeden Patienten und das vorliegende Krankheitsbild abgestimmt und richtet sich nach den Empfehlungen der „Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ (DGZMK) sowie der „Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie“ (DGFDT).

Zu Beginn steht häufig eine zahnärztliche Therapie mit Okklusionsschienen, sodass die Zähne und Kiefergelenke sich entspannen und erholen können.

Manchmal ist auch eine physiotherapeutische Behandlung ggf. in Zusammenarbeit mit einem Orthopäden notwendig, um die überbelastete Kaumuskulatur manuell zu entlasten.

Wenn die Hauptursache der CMD im seelischen Bereich liegen sollte, sollte ein Arzt für psychosomatische Medizin konsultiert werden. Denn häufig „beißen“ wir uns durch Probleme durch.

Auch eine Zahn- bzw. Kieferfehlstellung kann eine CMD mit bedingen. Hier ist eine kieferorthopädische Behandlung notwendig.

Nur sehr selten sind die Kiefergelenke derart geschädigt, dass diese konservativ nicht mehr zu heilen sind. Dann kann eine Weiterbehandlung im Berufsgenossenschaftlichen Ambulanten Operationszentrum Eppendorf (BGAOP GmbH) empfehlenswert sein.